Das rote, muskulöse und dennoch zarte Fleisch dieser torpedoförmigen Räuber gilt in mediterranen Ländern als Delikatesse. Seine Konsistenz freilich hat wenig Ähnlichkeiten mit Fisch – den Thun ausgenommen. Es erinnert im Biss eher an zartes Kalbfleisch. Eines der schmackhaftsten Rezepte für Schwertfisch (frz.: espadon – it.: pesce spada) ist zugleich eines der einfachsten: Tranchen werden auf dem Punkt gegrillt und mit einer wenig sauren und gekräuterten
Citronette beträufelt.
Sollten zwischen den seitlichen Muskelsträngen der Tranchen – wie auch beim Thunfisch – dunkelrote Flecken, die sogenannten Blutnetze, finden, sind diese zu entfernen. Denn beim Abbau des Blutes entsteht Histamin, das unter widrigen Umständen zu allergischen Reaktionen führen kann.
100 gr. Schwertfisch enthalten 127 kcal (532 kJ), 19,4 gr. Protein und 4,4 gr. Fett.


