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Schellfisch

Schellfisch
 
Rezepte mit Schellfisch

Der Schellfisch (frz.: eglefin, mourue noir – steht ein »haddock« auf der Speisekarte, handelt es sich um geräucherten Schellfisch; it.: ???) gehört der gleichen Familie wie der Kabeljau an, ist aber durch seine leicht erhabene schwarze Seitenlinie unden die fehlenden dunklen Flecken in der Haut recht einfach vom Kabeljau zu unterscheiden. Er lebt im Eismeer um Island und Schottland.

Wenngleich das Fleisch des Schellfisches beim Braten leicht trocken wird, eignet es sich hervorragend (als Filets aber mehr noch im Ganzen, dann kommt sein dezent rauchiges Aroma deutlicher zur Entfaltung) zum Dämpfen und Pochieren. Wolfram Siebeck – der endlich einmal irrt, wenn er behauptet, kaum jemand könne Schellfisch und Kabeljau unterscheiden – meint, »das Fleisch vom Kopfende ist feiner, das Schwanzstück leichter zu pochieren. Die Mitte mit der klaffenden Bauchhöhle ist nicht zu empfehlen, weil die dünnen Seitenwände nicht das sind, was ich von einern Kabeljau erwarte.« (Sommerseminar 1995)

Ein Hamburger Klassiker ist der Schellfisch mit (Dijon-)Senfsauce oder auch -butter.

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