Wer sie einzig aus der Dose, eingelegt in zumeist minderwertigem Öl, kennt, ist zu bedauern. Sardinen (frz. sardine – it.: sardina) sind, frisch auf dem Grill zubereitet, eine Köstlichkeit. Sardinen kommen zumeist in großen Schwärmen im Nordostatlantik von Südirland und Südnorwegen bis Madaira und den Kanaren wie auch im nördlichen Mittelmeer vor. Haben sie eine Länge von etwa 20 Zentimetern erreicht, werden sie geschlechtsreif, dann heißen sie Pilchard.
Als die Schwärme im späten Frühjahr auf Nahrungssuche in Küstennähe schwammen, wurden die kleinsten, gut einen Zentimeter großen Jungtiere früher vor allem in Ligurien abgefischt, roh, gekocht oder fritiert als »biancchetti« angeboten. Seit Jahren ist dies jedoch, um die Bestände nicht noch stärker zu gefährden, untersagt.
100 gr. Sardinen enthalten 135 kcal (563 kJ), 19,4 gr. Protein und 5,2 gr. Fett.



Sardinen & der Klimawandel
A Tale of Two Fishes