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Glattbutt

Glattbutt
 

Der Glattbutt (frz.: barbue – it.: rombo liscio) steht im kulinarischen Schatten seines berühmten Verwandten, des Steinbutts, mit dem er äußerlich leicht einmal verwechselt werden kann: wegen der linksseitig gelegenen Augen und ebenfalls, da die Farbe seines Rückens je nach Lebensraum – das Foto zeigt eine überaus helles Exemplar – variiert. Allerdings ist sein Körper etwas ovaler, seine Schwanzflosse ein wenig schmaler. Vor allem aber fehlen ihm Knochenhöcker, die »Steine«, in der oberseitigen, geschuppten Haut. Und sein Fleisch schmeckt lange nicht so nussig wie das des adligen Bruders. Sein Vorkommen erstreckt sich vom Mittelmeer bis hoch vor die norwegischen Küsten. Er lebt in Tiefen von 70 Meter über Sand und Geröllboden.

Wie alle Plattfischarten ist er als Larve – gleich den Rundfischen – noch »normal« gebaut. Hat er jedoch eine Größe von mehreren Zentimetern erreicht, beginnt ein Auge auf die obere, dunkel gefärbte Seite zu wandern, die sogenannte Augenseite, während die Unterseite (Blindseite) meist weisslich bleibt. Rücken- und Afterflosse bilden einen geschlossenen Flossensaum.

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