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Thymian

Thymian
 

Die älteste Überlieferung für den Gebrauch von Thymian stammt aus ägypten: Dort fand er bei der Einbalsamierung der Pharaonen Verwendung – sein ätherisches Öl, das Thymol, ist keimtötend.

Auch der Thymian ist ein typisch mediterranes Gewächs (wenngleich mit dem Arzneithymian und dem Quendel auch einheimische Varianten existieren) und somit aus der südlichen Küche nicht wegzudenken. Zusammen mit Lorbeer und Petersilie bildet er das französische Bouquet garni. Doch auch zu vielen anderen Speisen paßt sein Aroma – das sich allerdings erst bei Hitze voll entfalten kann – vorzüglich.

Um zusätzlich in den Genuss der Frische dieses Krautes zu gelangen, empfiehlt es sich, unmittelbar vor Ende der Garzeit mit einigen frisch von den Stängeln gezupften Blättchen nachzuwürzen. Kurzgebratenem Fleisch gibt man fast schon obligatorisch ein, zwei Stängel Thymian ins Bratfett, der Lammrücken mit Thymian-Kruste zählt längst zu den Klassikern.

Eine Unterart, die immer häufiger angeboten wird, der Zitronenthymian, schmeckt wie eine Mischung aus Thymian und Zitronenschale. Er kann durchaus statt des üblichen Thymians verwendet werden. Aus seinen weiss umrandeten Blättchen läßt sich eine köstliche Kräuterbutter bereiten.

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