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Oregano

Oregano
 

Oregano braucht die heisse Sonne des Südens, um sein volles Aroma zu entwickeln. Sein enger Verwandter, der Majoran, ist zwar von ähnlichem Aroma, doch seine Würzkraft kann es mit der des mediterranen Bruders nicht aufnehmen. Wenngleich letzterer – neben dem Basilikum – das für die italienische Küche wohl typischste Kraut ist, läßt er sich fast immer an Stelle von Majoran einsetzen. Freilich ist er wegen seiner Würz-Intensität wesentlich sparsamer zu dosieren. Frischer Oregano sollte zwar mitkochen, jedoch nicht länger als eine Viertelstunde.

Man mag es kaum glauben: Doch andelt es sich beim Oregano, auch Dost genannt, um ein heimisches Kraut, das an Wegrändern, an Gebüschen und Waldrändern vor allem der wärmeren Regionen Deutschlands gedeiht – hier freilich ist ist sein Geschmack weniger intensiv als im Mittelmeergebiet.

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