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Minze

Minze
 
Rezepte mit Minze

Römische Legionäre, die ihre Würze und Heilkraft schätzten, ihr gar aphrodisische Wirkungen zuschrieben, brachten die Minze mit über die Alpen. Drei der zahlreichen Unterarten – die Wasser- oder Bachminze, die Ackerminze und die Pfefferminze – haben sich längst über ganz Europa ausgebreitet, in der Küche haben sie allerdings wegen ihres derben, bei letzterer wegen des Menthol-Aromas nichts zu suchen!

Doch halt! Mit Ausnahme der ältesten bekannten Sorte (»Black Mitcham«), benannt nach der englischen Stadt Mitcham, entdeckt als wohl eher zufällig enstandene Hybride vom britischen Biologen John Ray im Jahre 1696.

Sie dient noch heute der Aromatisierung der fast schon legendären »After Eights«. Zudem findet sie Verwendung bei der Bereitung von Likören und – wen wundert’s – bei der Produktion von Spearmint, bei Kaugummi also … Und sie ersetzte – offenbar bedingt durch ihren hohen Gehalt an Menthol – Mitte des 20. Jahrhunderts die »Echte Pfälzer Minze«, die bis dato in der Pfalz un Thühringen zur Tee-Produktion gezogen und angebaut wurde.

In der Küche indes zählt die Grüne Minze mit ihren diversen Zuchtformen zu den Assen im Ärmel des Koches.

Allerings verlangt ihr dominierendes, pikant pfeffriges Aroma den Verzicht auf weitere Kräuter-Beigaben.

Minze harmoniert übrigens nicht allein mit fruchtigen oder auch süssen Desserts. Vielmehr konveniert sie zudem zu Suppen, Saucen und Gemüse, gar zu fleischlichen Genüssen wie etwa Lamm und Ente.

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