Mit der Garten-Kresse, die in kleinen Schälchen verkauft wird, ist sie weder vom äußeren noch vom Inneren her zu verwechseln. Die saftig-grünen, fleischigen Blätter der Brunnenkresse vereinen die verhaltene Schärfe des Radieschens mit dezent-nussigen Bittertönen, sind jedoch lange nicht so aggressiv wie die ihrer kleineren Schwester. Sie wächst, wie der Name sagt, an alten Brunnen und flachen, langsam fließenden Bächen oder wird in Wasserbeeten gezüchtet.
Gut gewaschen und trockengeschüttelt, mit den Stängeln in frisches Wasser gestellt, hält sie sich an einem kühlen Ort ein paar Tage knackig. Für die Zubereitung werden – was einigermaßen zeitaufwendig ist – die Blätter von den Stängeln gezupft. Beim Einkauf ist zu beachten, dass durchschnittlich drei Viertel des Bundes (Stängel und welke untere Blätter) in den Abfall wandern.
Als Salat bietet Brunnenkresse reichlich Vitamin A, C, D und E, als Brunnenkresse-Schaum zu einem Fisch ist sie auch nicht zu verachten.


