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Tomaten-Ketchup

Zutaten:

ergibt gut 0,2 l.:
1 kg. Eiertomaten
3 El. Zucker
3 El. Tomatenmark
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
einige Blätter Basilikum
5 El. weißer Balsamico
¼ l. Gemüsefond
4 El. Olivenöl
1 El. grob geschroteter, dehydrierter grüner Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Die Tomaten waschen, die Stielansätze keilförmig heraus schneiden und in grobe Stücke teilen.

Knoblauch häuten, der Länge nach halbieren und den eventuell vorhandenen grünen Keim heraus schneiden.

Schalotten putzen und grob würfeln.

In etwas Olivenöl die Schalottenwürfel leicht anschwitzen. Die Tomaten zugeben und mit dem Gemüsefond ablöschen. Jetzt einige Nelkenköpfe wie auch Korianderkörner hinzu gefügt und es entsteht eine sanfte Reminiszenz an den Ursprung des »Ke-tsiap«

Nach dem Aufkochen die Hitze stark reduzieren, den Balsamico zusammen mit dem Zucker zugeben. Für 15 Min. abgedeckt köcheln und danach durch ein feines Sieb streichen und gut ausdrücken. Keinesfalls in die Moulinette geben oder mit dem Rührstab bearbeiten: Die Tomatenkerne würden dem Ketchup eine unangenehm penetrant bittere Note verleihen.

Nach Zugabe des grünen Pfeffers bei kleiner Hitze für ca. 40-60 Min. einreduzieren – die Zeit ist abhängig von der gewünschten Konsistenz.

Einziger Wermutstropfen: Das das Ketchup kräftig bzw. recht lange eingekocht wird, spritzt es bald gar fürchterlich. Da hilft nur nach vollbrachter Tat den Herd umgehend und gründlich zu reinigen. Ein Spritzschutz für die Pfanne lindert die Plackerei des Schrubbens ebenso wie ein möglichst hoher Topf bedauerlicherweise nur graduell …

Mit Salz und nötigenfalls weiterem Pfeffer oder auch etwas Cayenne, Balsamico oder Zucker herzhaft abschmecken.

Die Basilikumblätter im verbliebenen Olivenöl pürieren und unter das Ketchup geben, nachdem dieses etwas ausgekühlt ist.

Übrigens: Auf eben diese Weise lassen sich noch grüne Tomaten aus dem Garten am Ende des Herbstes verarbeiten.


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