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Zutaten: |
750 gr. Hechtfilet (vorzugsweise vom Schwanz wegen der dort fehlenden Gräten)
600 gr. rohes Sauerkraut 2 Schlaotten 1 Konblauchzehe 1 kg. Bamberger Hörnle oder auch Rattes 0,5 l. trockener Riesling 3 Msp. Safran Butter weißer Pfeffer und Salz |
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Zubereitung: |
Das Sauerkraut mehrmals wässern und ausdrücken. Die Haut vom Hechtfilet trennen. Das kräftig ausgedrückte Kraut im Riesling zusammen mit 1 Msp. Safran für 30 Min. marinieren. Die klein gehackten Schalotten und den durchgepresten Knoblauch in etwas Butter glasig werden lassen und das Kraut zugeben. Bei milder Hitze zugedeckt knapp 10 Min. garen. Währenddessen die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Nach 10 Min. die gesalzenen und gepfefferten Hechtfilets leicht in das Kraut drücken und für weitere ca. 7 Min. sanft dünsten. Danach die Filets herausheben und warmstellen. Sollte das Sauerkraut nicht allen Wein aufgesogen haben, die Flüssigkeit bis auf ca. 0,1 l. abgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas kalter Butter legieren. Zusammen mit dem Hecht und den Kartoffeln anrichten. ![]() Okay, dieses Rezept mag »ausgekocht« erscheinen, nachdem es – wir schreiben den Winter 2004 – von den (wohlgemerkt: überaus geschätzten) Herren Klink und Siebeck im Südwestrundfunk bzw. in der ZEIT erwähnt wurde. Dennoch ist es wert, nicht nur Staatsmännern, sondern lieben Gästen vorgesetzt zu werden. Zu meinen »Klassikern« zählt es seit bereits geraumer Zeit. Verfügt man zudem noch über einen Fischhändler, der einem die der Schwanzflosse nahen Filets überlässt, ist auch das dem Hecht eigene Problem der Stütz-Gräten im Handumdrehen gelöst … denn hier fehlen sie bekanntlich. |



