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Kartoffel-Variationen

Zutaten:

Zubereitung:

Rohe Kartoffelköße
1 kg. mehlig kochende Kartoffeln
ca. ¼ l. kochendes Wasser
Salz

Die Kartoffeln schälen und fein reiben. In in einem Küchentuch sehr gut ausdrücken und die Flüssigkeit auffangen. Kartoffeln und die erhaltene Flüssigkeit getrennt in Schüsseln geben. Am Boden jener mit der Flüssigkeit setzt sich Kartoffelstärke ab, die hernach für die Bindung der Klöße weiterverwendet wird. Das überschüssige Wasser vorsichtig abgießen.

Die trockene Kartoffelmasse in eine Schüssel bröseln, salzen und die Stärke dazugeben. Mit dem kochendem Wasser überbrühen bis eine formbare Masse entsteht. Daraus zwischen den Händen Knödel formen, diese in kochendes Salzwasser geben und ca. 20 Min. leicht sieden, nicht jedoch wallend kochen lassen.


Gnocchi
600 gr. mehlig kochende Kartoffeln
3 Eigelb
60 gr. frisch geriebener Parmesan
3 El. Mehl
Pfeffer, Salz, Muskat
2 El. Olivenöl

Die Kartoffeln schälen, in Stückchen schneiden und in Salzwasser garen. Abschütten im heißen Topf gut ausdampfen lassen. Aufpassen, dass sie nicht am Boden ansetzen. Sodann noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken und sofort die Eigelbe unter ständigem Rühren einarbeiten. Anschlie%szlig;end den Parmesan und so wenig Mehl wie irgend möglich dazugeben, so dass ein relativ fester Teig entsteht.

Diesen mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen und in ca. 2 cm dicke Rollen drehen. Diese wiederum in ebenso lange Stücke schneiden und auf einer Seite mit den Zinken einer Gabel einer Seite Rillen hinein und die Röllchen leicht flachdrücken.

Die Gnocchi in schwach siedendem Salzwasser garen – steigen sie an die Oberfläche, sind sie gut.

Ach ja: Nicht nur dass sich der Teig ebenfalls für gekochte Klöße eignet, sei vermerkt. Ebenfalls, dass es sich bei den ersten Versuchen stets empfiehlt, einen Probekloss hinsichtlich der Konsitenz zu kochen.

Erinnere ich mich doch während des Niederschreibens, dass eine ehemalige Freundin – wie waren damals noch dabei, uns gegenseitig zu beschnuppern – mich zu Spinat-Gnocchi einlud. Was dann im Topf sich fand war eine trübe Brühe. Nix mit Klößchen. Und so ließen wir es uns beim Italiener um 2 Ecken gut schmecken! Was dem »Beschnuppern« mehr als zuträglich erwies …


Kartoffelpuffer / Reibekuchen / Reiberdatschi
1 kg. festkochende Kartoffeln
4 Eigelb
etwas geschmacksneutrales (Distel- oder Sonnenblumen-)Öl
Muskat
Salz und Pfeffer

Auf einer Kartoffelreibe (das ist die mit den Waben) die geschälten Erdäpfel reiben und zwischen den Händen, besser noch in einem Küchentuch, ausdrücken. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.

In einer Pfanne das Öl mittelheiss werden lassen – bei zu hoher Hitze garen die Puffer nicht bis zum Kern durch –, etwas vom Teig hineingeben und mit Hilfe eines Esslöffels zu einem ca. 0,5 cm. dicken Fladen von knapp 10 cm. Durchmesser formen. Sind die Unterseites goldgelb und an Rändern etwas dunkler, werden sie gewendet, bis die vormalige Unterseite eben jene Farben aufweist.

Frisch und knusprig aus der Pfanne schnecken sie zweifelsohne am Besten. Reicht man sie indes als Beilage für mehrere Gäste, sollten sie – jeweils getrennt durch eine Lage Küchenkrepp – bei 60° im Backofen warm gehalten werden.

Zudem: In feinste Würfelchen geschnittes Erdgemüse (also bspw. auch Rübchen, Fenchel oder Kohlrabi) unter den Teig gemengt, machen den Spaß erst so recht vollkommen. Wer’s denn auf die traditionelle Art mit Apfelmus mag: Die Wurzelgemüse schlichtweg durch Boskp-Würfelchen ersetzen!


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