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Zutaten: |
600 gr. Seeteufel- oder Steinbutt-Filet
16 Miesmuscheln 50 gr. ausgepulte Nordseekrabben 2 Möhren 2 Stangen Lauch 1 Stangensellerie 1 Zwiebel 3 Schalotten 30 gr. Butter 0,1 l. trockener Weißwein 0,3 l. Fischfond 200 ml. Crème fraîche 1 Ei Senf einigen Stängel Estragon Salz und Pfeffer |
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Zubereitung: |
Das Fischfilet in Würfel von ca. 5 cm. Kantenlänge schneiden. Die Gemüse putzen, Schalotten und Zwiebel schälen. Vom Staudensellerie nur die hellgrünen, unteren Teile, die sog. Herzen verwenden. Die Gemüse wie auch die Zwiebel in streicholzgroße Streifen,
Die Muscheln säubern und zugedeckt auf großer Flamme unter mehrmaligem Schütteln kochen, bis sie sich geöffnet haben. Den Kochsud durch ein Mulltuch abseihen. Weißwein, Fischfond, den Muschelsud und 150 ml. der Crème fraîche erhitzen und auf ca. die Hälfte einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Fischstücke darin für ca. 6 Min. garen, ohne dass der Sud zu kochen beginnt. Dabei öfter umrühren. Die Estragonblätter zupfen und fein hacken, einige Blättchen für die Garnitur zurück behalten. Das Eigelb mit der restlichen Crème fraîche und 1 Tl. Senf verrühren. 2 Min. vor Ende der Garzeit die Gemüse (auch hier von etwas für die Garnitur reservieren), die Krabben und Muscheln zugeben, alles gut durchschwenken und mit einem Deckel bedecken. Für eine leichte Bindung das Ei-Sahne-Gemisch und die eiskalte Butter unterziehen, in tiefen Tellern servieren und mit den Estragonblättchen und den Gemüse-Juliennes garnieren. ![]() Neben den fast schon legendären »Moules frites« ist Waterzooi quasi das zweite belgische Nationalgericht, das freilich auf traditionelle Art mit Aal oder Hühnchen bereitet wird. Dass es sich beim flämischen Waterzooi keinesfalls ein »um schlappes Essen in trauriger Terrine« – so meint zumindest Stellartoix in »Asterix bei den Belgiern« – handelt, erweisen alle Varianten, in den Fisch, Fleisch und Gemüse nicht bis zur Unkenntlichkeit zerkocht werden. |



Juliennes