
|
Zutaten: |
12-16 Sardinen (die Anzahl richtet sich nach deren Größe)
in gleicher Zahl kleine Rosmarinzweige Olivenöl Salz und Pfeffer |
|
Zubereitung: |
Dieser aus der Familie der Heringe stammende kleine Fisch – von maghrebinischen Fischern mit Vorliebe als Köderfisch verwendet – ist überaus schnell verderblich, doch offenbart er sich fangfrisch als einer der puristischsten Genüsse aus Neptuns Reich. Ausgenommen und entschuppt, mit Olivenöl eingepinselt, gesalzt und gepfeffert, einen kleinen Rosmarin-Zweig in den Bauch geht’s ab mit den Sardinen auf den eingeölten Rost des Holzkohle-Grills. Je nach Größe sollten 2, maximal 3 Min. pro Seite ausreichen. Einen frischen Salat ohne Schnörkel dazu und einen gut gekühlten Weißen aus der Provençe (von der Presque d'Ïle de Saint Tropez, einen Cassis oder einen Côtes de Provençe) – das ist Sommer pur. Das geht natürlich auch in der (beschichteten!) Pfanne. Hierbei allerdings die Fischlein vor dem Braten in Mehl wenden, da wie bei allen Heringsarten die Haut ansonsten unweigerlich auf dem Pfannenboden haften bleibt. Nach dem Braten in nicht zu heißem Fett auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Ein paar Spritzer Zitronensaft und – so es konveniert – gehackte Blattpetersilie gemischt mit Knoblauch über die Fische streuen. |


