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Zutaten: |
2,5-3 kg. Miesmuscheln (vorzugsweise moules bouchot)
1 Bd. Suppengrün 2 Tomaten 1 Knoblauchzehe 1 Schalotte 0,1 l. trockener Weißwein 1 Bd. glatte Petersilie etwas Olivenöl Salz |
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Zubereitung: |
Die klassische Art der Zubereitung, gleich ob an der Nordsee-, bretonischen, andalusischen oder Rivieraküste gleicht sich fast auf’s Haar: Die Muscheln – auch wenn bereits maschinell vorgereinigt – sind unter fließendem Wasser gründlich nachzuputzen. Anhaftende Seepocken sind ebenso zu entfernen wie Reste der »Bärte« – mit denen sich die Muscheln am Grund wie auch aneinander festhalten. Wahrlich eine zeitraubende Arbeit, die für ein Vier-Personen-Hauptgericht schon eine Stunde in Anspruch nimmt. Doch die Mühe lohnt! Muscheln mit beschädigter Schale sind sofort dem Sondermüll anzuvertrauen. Solche, die ihre Schalen geöffnet haben und sich nach leichtem Kitzeln des Inneren mit dem Messerrücken nicht umgehend schließen, ebenfalls. Zuvor wurden bereits die Wurzelgemüse, Schalotten und der Knoblauch geputzt und in
Diese zusammen mit dem Olivenöl in einem mindestens 6 l. fassenden Topf kurz andünsten und mit dem Weißwein ablöschen. Jetzt den Herd auf volle Hitze schalten und warten, bis alles im Topf kräftig brodelt. Die Muscheln abermals überprüfen und das, was für gut befunden wurde hinzugeben, den Deckel aufsetzen. Wegen den in den Muscheln enthaltenen Meereswassers erübrigt sich die Zugabe von Salz (fast) völlig. Während der kommenden 7 Min. den Topf regelmäßig kräftig durchschütteln oder auch die Muscheln umrühren, damit alle Muscheln getötet bzw. gegart werden. Mit der Schöpfkelle die Muscheln in eine vorgewärmte Terrine abschöpfen. Die gehackte Petersilie unterheben und etwas des durch ein Küchentuch oder einen Kaffeefilter gesiebten Kochsudes hinzugeben. Mit Baguette servieren. Variationen: ![]() Wenngleich aufgrund einer ununterbrochenen Kühlkette von der Küste bis weit ins Binnenland hinein die Empfehlung, Muscheln einzig in den Monaten, die ein »r« im Namen tragen zu bereiten bzw, zu verzehren, obsolet geworden ist: Ein Körnchen Wahrheit enthält sie dennoch. Muscheln, gleich welcher Art, reinigen das , dienen quasi als biologischer Filter. Und da ihr Stoffwechsel bei höherer Wassertemperatur deutlich aktiver ist als in den kalten Monaten, könnten sie zu dieser Zeit vermehrt Schadstoffe anreichern. Und Muscheln, die sich nach dem Kochen nicht geöffnet haben, sind zum Verzehr nicht geeignet! Anderenfalls droht fast schon unausweichlich »Montezumas Rache« … Indes: Grund zur Beunruhigung ist nicht gegeben, da diese wie auch die übrigen Meeresfrüchte vor der Versendung einer strengen Kontrolle unterliegen. – Einzig: Gleich Austern sind auch Miesmuscheln aus kühlerem Wasser merklich delikater … |



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