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Zutaten: |
2 Perlhühner à ca. 1,2 kg.
2 Schalotten 2 Knoblauchzehen mit Haut 4 Zweige Thymian 1 Zweig Rosmarin 1 Bd. Suppengrün ¼ l. Geflügelfond ¼ l. Barolo Olivenöl 2 El. Butter Salz und Pfeffer |
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Zubereitung: |
Die Hühner der Länge nach teilen, die Flügel schräg im Gelenk trennen. Brüste entbeinen – belässt man sie am Knochen, verlängert sich die Garzeit um ca. 7 Min. – und die Keulen der Hühner auslösen. Die Karkassen zerhacken und mit dem geputzen und gewürfelten Suppengrün in Olivenöl anbraten, knapp 1 l. Wasser aufgießen und für 1 Std. offen köcheln. Dabei regelmäßig abschöpfen. Durch ein Haarsieb gießen. Brüste und Keulen pfeffern und salzen. In einer Pfanne rundum sanft anbraten. Geflügelfond und Rotwein angießen und in den auf 200° vorgeheizten Ofen geben. Nach 10 Min. die Brüste herausheben und warmstellen. Die feingewiegten Schalotten und die angedrückten Knoblauchzehen sowie den Thymian zugeben. Nach weiteren 10-15 Min. die Keulen herausnehmen und ebenfalls warmstellen. Den Saucenansatz reduzieren, durchseihen und mit der Butter etwas legieren. nach Vincent Klink, »Wielandshöhe«, Stuttgart In Frankreich wie auch Italien genießt das Perlhuhn eine deutlich höhere Reputation als hierzulande. Obgleich ursprünglich in Westafrika beheimatet, wurde das Perlhuhn – Numidia meleagris – bereits zu Zeiten des Aristoteles in Griechenland gezüchtet. Danach verschwanden sie zunächst von der kulinarischen Bildfläche. Erst im 15. Jahrhundert wurden Perlhühner von den Portugiesen aus Guinea reimportiert. Mit rund 50 Millionen Perlhühnern pro Jahr ist heute Frankreich weltweit das führende Erzeuger- und Exportland.
Das zarte Fleisch mit seinem unverwechselbaren Geschmack, der irgendwo zwischen Geflügel und Wild angesiedelt ist, macht das Perlhuhn zu einer willkommenen Abwechslung auf dem Teller. ![]() Perlhühner werden in zwei Qualitätsstufen angeboten. Die »normalen« Perlhühner machen etwa zwei Drittel der Gesamtproduktion aus. Sie werden im Alter von 10 bis 12 Wochen bei einem Lebendgewicht von 1,6 kg. geschlachtet. Die Aufzucht erfolgt in speziellen Ställen auf Stroh oder Holzspänen. Perlhühner aus bäuerlicher Aufzucht umfassen sowohl Perlhühner mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung aus der Drôme als auch Perlhühner mit dem Gütezeichen »Label Rouge«. Um dieses verliehen zu bekommen, müssen die Tiere ein Mindestalter von 94 Tagen haben und ca. 1,8 kg. auf die Waage bringen. Zudem ist Weidehaltung Pflicht – nicht zuletzt durch Auslauf, frische Luft und Wiesenkräuter wird das Fleisch noch aromatischer. Übrigens: Alfred Brehm gab bereits kommenden Generationen von Möchtegern-Perlhuhn-Selbstversorgern zu bedenken: »Man kann sie soweit gewöhnen, daß sie im Hof umherlaufen. Sie bleiben aber zänkisch, liegen mit Haushühnern, Puten und Gänsen beständig im Streit und können so bösartig werden, daß sie selbst Kinder angreifen.« |



Wielandshöhe
In Frankreich wie auch Italien genießt das Perlhuhn eine deutlich höhere Reputation als hierzulande. Obgleich ursprünglich in Westafrika beheimatet, wurde das Perlhuhn – Numidia meleagris – bereits zu Zeiten des Aristoteles in Griechenland gezüchtet. Danach verschwanden sie zunächst von der kulinarischen Bildfläche. Erst im 15. Jahrhundert wurden Perlhühner von den Portugiesen aus Guinea reimportiert. Mit rund 50 Millionen Perlhühnern pro Jahr ist heute Frankreich weltweit das führende Erzeuger- und Exportland.
