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Zutaten: |
4 Eigelb
100 gr. Zucker 1 Msp. Zimt 6 cl. Marsala 1 cl. Rum einige Spritzer Zitronensaft |
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Zubereitung: |
Die Eidotter mit dem Zucker in einer Schlagschüssel schaumig aufschlagen (Schneebesen oder Mixer – mit dem Schneebesen wird die Mischung deutlich luftiger!) – aufschlagen bis sie schaumig und fast weiß ist. Marsala mit dem Rum mischen und den Zimt darin verrühren und unter die Ei-Zucker-Masse heben. Die Schlagschüssel in ein heißes Wasserbad (
In Dessertschälchen gießen und noch heiß servieren. Finito! ![]() Ein weiterer, schnell zu bereitender Klassiker unter den Nachspeisen. Einziger Nachteil: Die Zabaione lässt sich nicht vorbereiten. Klassisch wird sie mit Marsala, der durch ein wenig Rum(!) aromatisiert ist, oder – bekannter – mit Amaretto bereitet. Wird sie indes zu Früchten gereicht, empfiehlt sich die Beigabe von entsprechenden Fruchtlikören bzw. -schnäpsen wie Cointreau oder Himbeergeist, auf die Beigabe von Zimt wird dann freilich, von Zwetschgen und Pflaumen einmal abgesehen, verzichtet. Zur Entstehung: Die Zabaione ist auf jeden Fall einem italienischen Heiligen gewidmet, dem Franziskanermönch Paschalis Babylón, der 1594 verstarb und nach seiner Heiligsprechung im Jahre 1690 als San Giovanni Babylon zum Schutzpatron der Hirten und Köche avancierte. Um den Urheber dieser förmlich süchtig machenden Schaumspeise ranken zwei Theorien: Entweder habe sie ein »Sternekoch« der Renaissance erfunden, nämlich Bartoloméo Scappi (1500-1570). Oder ein Koch des späteren Königs von Sardinien, Carlo Emanuele I. (1701-1773), Spross des Hauses Savoyen, das über Generationen bei der Auswahl der Hofköche auf die Patisserie großen Wert legte. Schließlich: Warum sollte irgendwer seine Kreation einem noch lebenden und – laut kanonischer Regel – (fast) allen sinnlichen Genüssen entsagen müssenden Mönch widmen? |



Bain-Marie