
|
Zutaten: |
750 gr.Magerquark
½ l. süße Sahne 200 gr. Zucker 4 Eigelb 250 gr. Butter 1 Vanilleschote 100 gr. kandierte Früchte 1 kleines Glas Amarenakirschen 50 gr. gehackte Mandeln |
|
Zubereitung: |
Für dieses klassische russische Oster-Dessert (der Name geht zurück auf das jüdische Passah-Fest und erinnert an das ungesäuerte Brot, von dem sich die Israeliten dem Alten Testament nach während ihrer Flucht aus Ägypten ernährten) den Quark am Vortag in ein Küchentuch geben, fest eindrehen und über Nacht abtropfen lassen. Die Eigelb mit 4 El. Sahne verquirlen. Die restliche Sahne mit dem Zucker und der der Länge nach aufgeschlitzten Vanilleschote aufkochen. Vom Herd nehmen und das verquirlte Eigelb unterziehen. Auf dem ausgeschalteten Herd – ohne dass die Masse zu kochen beginnt – aufschlagen bis die Masse anzieht und dicklich wird. Dann kalt schlagen. Den gut abgetropften Quark mit der schaumig geschlagenen Butter, den kandierten Frückten, Kirschen und Mandeln vermengen und die Sahnemasse unterheben. Eine Kastenform anfeuchten und mit Klarsichtfolien auslegen. Die Masse hineinfüllen und kühl stellen. Zum Servieren in Scheiben aufschneiden. Für die russische Originalversion wie auch die finnische bzw. karelische Varianten lässt man den Quark nur leicht abtropfen und füllt die Masse in ein pyramidenförmiges Holzgefäß (odr auch in einen neuen Blumentopf), beschwert die Oberfläche und lässt das Passcha dann abtropfen. Auch finden hier nicht Amarena-Kirschen, sondern Rosinen Verwendung. nach: Vincent Klink, »Wielandshöhe«, Stuttgart |


