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Zutaten: |
200 gr. gemischte kandierte Früchte
8 cl. Marascino oder Orangenlikör 60 gr. Pistazienkerne 60 gr. Pinienkerne 60 gr. geschälte Mandeln 100 gr. Zartbitter-Schokolade 350 gr. Zucker 10 El. Wasser 10 Blatt weiße Gelatine 1,5 kg Ricotta (ersatzweise Magerquark) Mark von 2 Vanilleschoten ¼ l steif geschlagene Sahne kandierte Orangenscheiben geschälte ungesalzene Pistazienkerne |
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Zubereitung: |
Die kandierten Früchtewürfel mit dem Likör begießen und zugedeckt gut durchziehen lassen. Nüsse und Schokolade grob hacken. Zucker und Wasser sirupartig einkochen lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Ricotta mit ausgekratzem Vanillemark, und dem Zucker verrühren. Gelatine gut ausdrücken, bei schwacher Hitze auflösen und erst 2 El. Ricotta unterrühren, dann alles verrühren. Die eingeweichten Früchte mitsamt Einweichflüssigkeit, Nüsse und Schokolade dazugeben und alles gründlich vermengen. In eine kalt ausgespülte Schlagschüssel aus Metall von 24 cm Durchmesser (Inhalt 2½ l) füllen. Die Schüssel auf den dazugehörenden Ring stellen, die Oberfläche glattstreichen, mit Sichtfolie bedecken und im Kühlschrank erstarren lassen. Die Form kurz in heißes Wasser tauchen, die Cassata auf eine Platte stürzen und mit der Sahne garnieren. Mit kandierten Orangenscheiben und Pistazienkernen verzieren. nach Alfons Schuhbeck, »Schuhbeck in den Südtiroler Stuben«, München ![]() Diese auf den arabischen Begriff »quas’at« verweisende Nachspeise spiegelt nicht nur die Geschichte Siziliens als Brückenkopf für zahlreiche Okkupatoren und Fremdherrscher wider. Sie dient ebenfalls Vorbild für das gleichnamige, allseits bekannte und geschätzte Speiseeis. Hier wird die traditionelle Oster- und Hochzeits-Süßspeise einmal ohne Hülle aus Mürbeteig bereitet. Was freilich weder päpstlicher enzyclicae noch der (s.u.) Askese geschuldet ist … :o) Felice Cùnsolo, Autor des überaus lesenswerten »Guida gastronomica d'Italia« (1969), berichtet von einer amusanten Überlieferung: »Der Biskuitboden kann nach Belieben mit Likör getränkt werden. Früher wurde die cassata nur im Kloster hergestellt, und die Klosterfrauen waren in solchem Maße ihrer Zubereitung hingegeben, daß sie darüber zuweilen ihre Gebete vergaßen. Verschiedene Synoden mußten sich mit dieser Angelegenheit befassen und im Jahre 1575 wurde in der Diozöse Mazara verboten, cassata herzustellen.« |



