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Küchen-Block
17.08.2010
Perfekt für Singles …

…oder auch mehrere Mitesser: Lammnuss, das zarteste Teil aus der Keule. Bringt so um die 200 Gramm auf die Waage. Läßt sich im Ganzen schmoren (darf man das bei nicht einmal 10 Min. inkl Anbratzeit sagen? Oder grillen. Oder aber such pochieren. Im Wurzel- oder Kräutersud.

Letzteres gab es am Wochenende. Also: Ordentlich Rosmarin, Thymian und Lorbeerblätter sowie ein wenig Salbei(alles frisch vom Balkon) mit Koblauchzehen – ganz nach Gusto –, weißen Pfefferkörnern, Salz zunächst einmal auskochen.

Darin dann die Nuss oder die Nüsse für 15 Min. ziehen lassen, ohne dass der Sud sprudelt. Raus damit, in ALu-Folie eingepackt gut 5 Min. ruhen lassen und quer zur Faser in Scheiben schneiden. Anrichten und etwas Fleur de Sel darüber streuen.

Neue Kartoffeln sowie ein (nicht gesalzenees: Der enthaltene Pecorino oder auch Parmesam enthalten neben dem Fleur de Sel genügend) Pesto dazu.

Passend als Gemüse: Gedünstete weiße Rübchen oder auch Bohnen mit Tomaten und kräftig Bohnenkraut.

Mahlzeit!

30.07.2010
Viel von Technik bzw. Administration …

… und wenig vom Kochen war diesen Monat bislang die Rede. Hitzekoller?

Wohl auch, denn während 4 Wochen mediterranen Klimas am Main war – wie bereits zuvor angemerkt – Schmalhans Küchenmeister.

Was mir dazu aber noch einfällt und Morgen auf den Tisch kommen wird: Frankfurter Grüne Sauce, jedoch als heiße Variante zu kurz und rosa pochiertem Fleisch aus der Lammkeule (freilich ebenso geeignet für pochierten Fisch):

Die gewohnten 7 Kräuter (Sauerampfer, Kerbel, Schnittlauch, Petersilie, Pimpernelle, Kresse, Borretsch) werden ohne Stiele grob gehackt und sodann mit etwas Olivenöl fein püriert. Mit Öl abgedeckt hält sich das in einem Twist-Off-Glas ca. 1 Woche im Kühlschrank. Etwas vom Pochierfond wird mit Crème Fraîche oder auch Crème double kräftig reduziert, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt; direkt vor dem Servieren ganz nach Gusto von der Kräuter-Mousse unterheben – jedoch nicht mehr kochen.

Dazu Frühkartoffeln (festkochend wie etwa Annabell) und junges erdiges Gemüse (Fingermöhren, Kohlrabi …) oder auch in Butter geschwenkte Erbsen, ist doch just ihre beste Zeit.

27.07.2010
Schon wieder Frust …

… Nachdem Freunde mich darauf hinwiesen, dass die Google-Anzeigen rechts von eigentlichen Inhalt eher unproduktiv wären bzw. puren Nonsense lieferten (»Bauch weg« und ähnlicher Schmonzes – »Filtern« half da auch nur zu Beginn)…

… Nachdem – die Anzeigen liefen seit 2004 – längst Add-ons und Virenschutz-Programme den »Schrott« eh aussblenden …

…Und nachdem schließlich die monatlichen Einnahmen unter die entsprechenden Kosten für den Server sanken …

… Habe ich mich nolens volens entschlossen, den Kram vollends zu liquidieren.

Ihre Vorteile: Kein Nerven mehr für an Rezpten und Verbraucher-Informationen interessierte Besucher durch doch eher kontraproduktiven Ballast sowie deutlich schnellere Ladezeiten.

Ach ja: Das Sammeln Ihrer Daten mittels »Google-Analytics« war hier nie aktiv. Und wird weiterhin keine Anwendung finden.

23.07.2010
Das mit den Rezepten zur Tour …

… hat sich offensichtlich erübrigt. Geht’ s doch am Sonntag zum Abschluss durch Paris. Weiss übrigens wer, wobei es sich um eine Panade – gleich ob Fleisch oder Fisch – »Pariser Art« handelt?

Das mit den ausgebliebenen Rezepten ist eigentlich schade, da ich Inspirationen aus der regionalen französischen Küche sehr schätze.…

Neues aus der hiesigen Küche gibt es indes ebensowenig zu vermelden: Bei den Temperaturen und der seit mehr als einer Woche anhaltenden Schwüle sind Salate und Kurzgebratenes angesagt … Die Waage sei mein Zeuge!

10.07.2010
Leider immer noch nix mit Rezepten zur Tour de France …

…ebensowenig mit dem Breich Kultur. Meinen die Öffentlich-rechtlichen womöglich, Ess- und andere Kulturen könnten bei den Zuschauern und Besuchern ihrer Webseiten passives Doping provozieren?

Wer etwas Entsprechendes finden sollte: Nix her wie damit!

P.S. Alternativ (und privat) werden hier die Weine der durchradelten Regionen mit deutlich erkennbarer Sachkenntnis präsentiert …

03.07.2010
Deutschland-Argentinien vs. Tour de France…

… Zwar war ich ob des Taktierens der »Linken« bei der Wahl des Bundespräsidenten geneigt, im Titel BRD zu nutzen. Jürgen Sparwaser und Ekel Alfred lassen grüssen …

Doch beginnt heute fast zeitgleich mit oben genannten Viertelfinal-Spiel auch die Tour de France. Sollte die ARD wie gewohnt typische Rezepte der durchfahrenen Regionen ins Netz stellen, gibt’s den entsprechenden Link (zuvor im PDF-Format) auf der Eingangsseite.

Mit surrendem Ventilator, einem (verhaltenen) »Schland, o Schland« sowie derzeit bereits 34° outside grüßend

herr aalfred

29.06.2010
Wackelpudding …

… In der vergangenen Nacht kurz vor 3 aufgewacht.

Draußen: Ein unüberhörbares Grummeln wie von einem Transportflugzeug im Tiefflug über die Innenstadt (erinnere ich aus dem 2. Golfkrieg, da war es fast schon zur Gewohnheit geworden), nur vor wenigen Stunden eben deutlich leiser, konstanter im Pegel und nicht lokalisierbar. Drinnen: Knarrendes Holz, für die Temperaturschwankungen der letzten Tage nicht weiter verwunderlich bei Laminat und antiken Möbeln. Aber dann die bange Frage: Wackelt mein Fenster im Rahmen? Postsomnabule – erst am Samstag war schließlich Volllmond – Selbstanalyse: Hitzekoller, galoppierende Psychose, hypochondrische Inkontinenz oder aber Delirium tremens?

Ach was: Schwamm drüber, umgedreht und glücklicherweise trotz tropischer Temperaturen weiter geschlafen. Am Morgen war längst alles vergessen.

Bis, tja bis ich soeben auf hr-online las:

Tatsächlich hatte die Erde gebebt: Laut der Erdbeben-Messstation der Universität Freiburg und des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam hatte das Erbeben um 2.42 Uhr eine Stärke von 3,7 auf der Richterskala, das Landesamt für Geologie und Bergbau in Rheinland-Pfalz veröffentlichte hingegen einen Wert von 3,4. Der Leiter des Landesamts, Friedrich Häfner, sagte am Dienstag, solch ein Beben sei für die Region nicht ungewöhnlich und deshalb "kein Anlass zur Besorgnis". Das Epizentrum habe nordwestlich vom Frankfurter Flughafen gelegen – in einer Tiefe von etwa sechs Kilometern.

Naja, wenigstens haben weder Gläser noch Psyche (sichtbaren) Schaden genommen …

25.06.2010
(Alltagstaugliche) Lammschnitzel & Kaktusfeigen …

… Nachdem die ersten zwei Blüten meines Feigenkaktus welk sind – weitere 4 sich freilich bei der Sonneneinstrahlung und Temperaturen knapp unter 30° heute öffneten – hoffe ich auf reiche Ernte ;o)

Morgen dann gibt es den letzten Spargel dieser Saison: Grün. Dazu eine in Scheibchen geschnittene Lammnuss. Diese zuvor für ein paar Stunden in frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian, Bergbohnenkraut und ein Hauch von Salbei) sowie Olivenöl mariniert. Kurz mit einem Lorberblatt und ein wenig frischem Knoblauch angebraten. Und gut ist’s! Ein wenig entspannen lassen, einen Schuss Weißwein in die Sauce … Finito. Quasi »faules Lamm«

Ach ja: Die »Lesehäppchen« sind zwischenzeitlich auch für Handy-Nutzer, die einen entsprechenden Link über eine Suchmaschine ansteuern, aufbereitet: »Man gönnt sich ja sonst nichts«! Naja, einen Malteser schon ab und an …

P.S. Grüner Spargel, in feuchtes Küchenkrepp eingewickelt, bleibt im Gemüsefach des Kühlschranks übrigens bis zu drei Tage recht frisch und knackig. Noch knackiger, da Spargel bekanntlich mehr als 90% Prozent Wasser enthält, stellt man seine frisch abgeschnittenen Enden vor der Zubereitung für 20 Min. in eiskaltes Wasser …

19.06.2010
aalfreds Klugscheisserei Nr. 1: Die Spargel-Saison …

… ist ja am kommenden Donnerstag (24.06.) wie jedes Jahr auch schon wieder annähernd rum. An Johanni, drei Tage nach dem skandinavischen Midsommernachtsfest – dem längsten Tag des Jahres –, ist Schluss mit dem königlichen Gemüse.

Die Pflanzen müssen sich regenerieren, um auch im kommenden Jahr wieder – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – eine reiche Ernte zu erbringen. Und bilden nun ungehindert bis zu 2 Meter hohe Stauden, die (die Größe ausgenommen) kaum anders aussehen als der mancherorts im Zimmer gehaltene Zierspargel.

»Kirschen rot – Spargel tot«. So lautet eine Bauernregel, die Lust macht auf den nächsten saisonalen Genuss.

P.S.: Und mein Feigenkaktus, der einzige Überlebende des strengen Frostes in 2008, hat offernsichtlich nicht nur neue Blätter, sondern zudem an die 20 Blüten produziert. Wenn alles glatt geht, gibt’s hier irgendwann später Kaktusfeigen-Rezepte …

04.06.2010
Fauler Saibling …

… irgend wie bin ich, was die Küche betrifft, ein wenig in Lethargie verfallen.

Okay: Spargel gibt’s 2 Mal die Woche – zumeist mit Pasta. Am 21.6. ist ja schon wieder Ultimo.

Da mein Main-Fischer vergangene Woche (einen gut 8 kg. auf die Waage bringenden Wels ausgenommen) nichts für mich hatte, nahm ich einen Saibling. Eigentlich mit knapp 300 gr. Lebendgewicht eher ein, naja, Saltimbocca-Spring-ins-Maul. Stopfte ihm gehörig Butter sowie dezent frischen Thymian, Rosmarin, Bergbohnenkraut und Lorbeer in die kräftig gesalzene und gepfefferte Bauchhöhle.

Ab damit auf gebutterte Alufolie, eingewickelt wie einen Bonbon und ab damit für 10 Min. in den auf den auf 200° vorgeheizten Ofen.

Was soll ich sagen? Neue Kartoffeln und Spargel aus der (anderen) – 10 Min. zuvor –Folie dazu … pas mal! Und i.g. kaum teuerer als die Pizza mit Frutti die Mare, Sardellen und Kapern von schräg gegenüber …

Gibt’s Morgen übrigens abermals. Honi soit qui mal y pense!

Schönes Wochenende!

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